Sabine Mann


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SABINE MANN // Schnittstellen

Unter Sabine Mann’s Händen entstehen abstrakte Objekte, die sich durch eine hohe Ästhetik und Poesie auszeichnen. Das Tränken jeder einzelner Buchseite mit Tinte, der Trocknungsprozess jeder Seite sowie das Bearbeiten wiederum jeder Seite mit einem scharfen Skalpell, rhythmisch, Schnitt um Schnitt gleicht einer meditativen Handlung.
Die Suche nach geeigneten antiken Büchern geht dem eigentlichen Bearbeiten des Buches als Kunstwerk voraus. Die Bücher müssen sich vom Umschlag, der Papierstruktur und der Haptik für das prozessuale Eingreifen von Farbe und Schnitt eignen.
Das Ergebnis sind poetisch anmutende Skulpturen, korallenartig, bürstenähnlich, filigran und verletzlich.
Geschützt unter einer Glasglocke scheint die schiere Zeit, die für so ein Kunstwerk aufgewendet wurde, nochmal deutlicher.